Energieeffiziente Region

Was bedeutet Energieeffizienz in Unternehmen? Welche Förderprogramme können für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen genutzt werden? Welche Ansprechpartner stehen Unternehmen, Privatpersonen und Kommunen in der Region bei Fragen zur Seite? Antworten liefert Ihnen ab sofort diese Seite. Das Portal „Energieeffiziente Region“ soll Akteure und Institutionen aus Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft thematisch zusammenbringen sowie teilräumliche Stärken nachhaltig entwickeln und nutzbar machen.


Was bedeutet Energieeffizienz in Unternehmen? Welche Förderprogramme können für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen genutzt werden? Welche Ansprechpartner stehen Unternehmen, Privatpersonen und Kommunen in der Region Braunschweig-Wolfsburg bei Fragen zur Seite? Antworten liefert Ihnen ab sofort diese Seite. Das Portal „Energieeffiziente Region“ soll Akteure und Institutionen aus Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft thematisch zusammenbringen sowie teilräumliche Stärken nachhaltig entwickeln und nutzbar machen.

Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen können von der Einführung in das Thema Energieeffizienz profitieren. Hierfür dient auch das detaillierte Informationsangebot zum Thema Fördermöglichkeiten.

Die Seite wurde im Rahmen des Regionalen Umsetzungskonzepts "Energie Klima Umwelt" [RUK] entwickelt und erarbeitet. Die Region wird mit seiner unterschiedlichen institutionellen Beratungslandschaft für Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen dargestellt.

Wir möchten das Portal stetig weiterentwickeln und freuen uns auf Ihre Anregungen.

Das [RUK] wurde im Rahmen des Regionalbudgets des Landes Niedersachsen für zwei Jahre durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert sowie durch die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH, die Wolfsburg AG, den Zweckverband Großraum Braunschweig und zehn weitere Unternehmen finanziell getragen. Der Fokus liegt auf kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU).

Fördermittelbroschüre

Wir möchten kleine und mittelständische Unternehmen bei der Suche nach passenden Fördermöglichkeiten unterstützen und ihnen mit der vorliegenden Broschüre helfen, sich einen besseren Überblick über die Förderprogramme zu verschaffen.

Projektschmiede Energie- und Ressourceneffizienz

Projektentwicklung

Im Handlungsfeld Energie, Umwelt und Ressourcen plant die Allianz für die Region GmbH Projekte und setzt diese gemeinsam mit regionalen Partnern um taille haie. Ziel ist es, als „Projektschmiede“ in der Region durch definierte Umsetzungsprojekte zu wirken. In dieser wird Know-how auf dem Gebiet „Energie, Umwelt und Ressourcen“ gebündelt und in konkrete Vorhaben überführt. Zielgruppe der Projekte sind kleine und mittelständische Unternehmen.

Wesentliche Projekte wurden im Rahmen des Regionalbudgets des Landes Niedersachsen durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert sowie durch die Allianz für die Region GMBH, die Wolfsburg AG, den Zweckverband Großraum Braunschweig und zehn weitere Unternehmen finanziell getragen.

Projekte

Das Innovations- und Lösungsnetzwerk Ressourceneffizienz (InnoReff) informiert kleine und mittelständische Unternehmen der Region über Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz. Thematisch orientiert sich das InnoReff dabei an Querschnittstechnologien, um eine möglichst breite Gruppe von Unternehmen in der Region zu erreichen. Neben der Information steht die Vernetzung verschiedener Firmen und Akteure hierbei eine wesentliche Rolle.

Der erstmalig in 2010 veranstaltete EnergieTag der Region findet jährlich an wechselnden Orten statt. Regionale Akteure stellen Projekte und Positionen zu aktuellen Energiethemen dar.

Am 12.09.2014 findet der 5. EnergieTag der Region in Isenbüttel, Landkreis Gifhorn, statt. Hauptredner ist der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel, der über aktuelle Schwerpunktthemen und die zukünftige Ausrichtung der Energie- und Klimaschutzstrategie des Landes Niedersachsen berichten wird.

Innovations- und Lösungsnetzwerk Ressourceneffizienz (InnoReff)

Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2014: Flyer online
Mit diesem Flyer möchten wir Sie herzlich zu Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2014 einladen. Detailierte Informationen entnehmen Sie bitte dem im Download-Bereich hinterlegten PDF.

InnoReff
Das Innovations- und Lösungsnetzwerk Ressourceneffizienz (InnoReff) hat es sich zur Aufgabe gemacht, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) über effizienzsteigernde Maßnahmen im Betrieb zu informieren und im Netzwerk Umsetzungslösungen zu finden. Insbesondere für KMU hat der effiziente Einsatz von Ressourcen eine hohe Relevanz für ihre Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit.

Erfahrungswerkstatt
Teil des InnoReff ist die Veranstaltungsreihe Erfahrungswerkstatt. Sie informiert über Technologien und technische Neuheiten, um die Bereitschaft zur Umsetzung von effizienzsteigernden Maßnahmen in Betrieben zu fördern.

Erfahrungswettbewerb
Für 2014 ist ein Erfahrungswettbewerb in Vorbereitung, der umgesetzte Maßnahmen zur Ressourceneffizienz prämiert. Wichtig ist hierbei nicht nur die technische Lösung, sondern auch der Weg dahin.

Das Innovations- und Lösungsnetzwerk Ressourceneffizienz wird im Rahmen des Regionalbudgets des Landes Niedersachsen für zwei Jahre durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Erfahrungswerkstatt Fachwissen

Speziell für KMU ist die Veranstaltungsreihe Erfahrungswerkstatt Fachwissen konzipiert. Informationen über Techniken und Möglichkeiten die Ressourceneffizienz in Unternehmen zu steigern, stehen im Mittelpunkt. Die dreistündige Veranstaltung bietet einen Fachvortrag und stellt Maßnahmen zur Effizienzsteigerung anhand von Good Practice Beispielen vor.

Erfahrungswerkstatt vor Ort

Zum kontinuierlichen, interdisziplinären Austausch treffen sich Akteure aus Wirtschaft, Kommunen, Verbänden und Multiplikatoren zu wechselnden Themen. Die jeweils dreistündige Veranstaltung umfasst eine Betriebsbesichtigung, einen fachlichen Input und einen gemeinsamen Austausch. Die Allianz für die Region GmbH greift damit die Herausforderung auf, einen effizienten und sparsamen Umgang mit Energie und Ressourcen in allen Bereichen zu etablieren.

Bei einem ersten Treffen tauschten sich Vertreter von Unternhemen, Kommunen und wissenschaftlichen Einrichtungen über "Elektromobilität und Energie" aus. Auf der e-Mobility-Station Wolfsburg diskutierten sie Herausforderungen und Chancen beim Aufbau der e-Lade-Infrastruktur und intensivierten bestehende Kontakte.

EnergieTag der Region

Beim jährlich stattfindenden EnergieTag geht es um konkrete Lösungsmöglichkeiten und Strategien zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz, die in der Region neue Entwicklungspotenziale erschließen.

Der EnergieTag der Region der Allianz für die Region GmbH bietet ein interessantes Veranstaltungsprogramm mit wechselnden Schwerpunkten – regionalen Fachbeiträgen, Hauptreferenten und Podiumsdiskussionen.

Referenten aus Forschung und Praxis stellen dem Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit aktuelle Projekte und Trends aus den Bereichen Energie, Umwelt und Ressourcen vor.

VDI Themenjahr 2014

"Ressourceneffizienz gestalten"
Mit dem VDI Themenjahr 2014 „Ressourceneffizienz gestalten“ richtet der Verein der Deutschen Ingenieure (VDI) Braunschweig in Kooperation mit der Allianz für die Region GmbH, der Wolfsburg AG und der Niedersächsischen Lernfabrik für Ressourceneffizienz den Fokus auf ein herausforderndes und hochaktuelles Thema.
Auf dieser Seite Informieren wir Sie über Veranstaltungen des VDI Bezirksvereins im Themenjahr 2014.

Energieeffiziente Antriebe
im Maschinen- und Anlagenbau

Dienstag, 06.05.2014, 18.00 Uhr
Dr.-Ing. Heiko Stichweh (Teamleiter Innovation Lenze SE)
Ort: Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Institut für Produktionstechnik

Die Verknappung der Primärenergie-Ressourcen, die steigenden Energiekosten sowie der durch die Nutzung der fossilen Energien beschleunigte Klimawandel führen im Bereich der Industrie zu einer verstärkten Anstrengung zur Energieeinsparung. Insbesondere die elektrischen Antriebssysteme, in denen 2/3 der elektrischen Energie in der Industrie umgesetzt werden, bieten hier ein erhebliches Potential zur Einsparung.

Im Rahmen dieses Vortrags werden unterschiedliche Wege aufgezeigt, wie eine Minimierung des Energieverbrauchs elektrischer Antriebssysteme intelligent und bezahlbar erreicht werden kann. Neben einem Überblick über die bestehenden und zukünftigen gesetzlichen Rahmenbedingungen wird anhand praktischer Beispiele verdeutlicht, dass Energieeinsparung bedeutet als nur der einfache Ersatz von ineffizienten durch effiziente Komponente

Energiemanagement in KMU

Kurzprofil

In diesem Pilot-Unternehmensnetzwerk werden kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in unserer Region bei der Ausbildung und Zertifizierung von Energiemanagementbeauftragten und dem Aufbau eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 fachlich unterstützt.

Die Einführung von Energiemanagementsystemen sichert Unternehmen nicht nur die Ökosteuer-Rückerstattung, sondern hilft, Energieeffizienzpotenziale zu erkennen und zu bewerten. Daraus lassen sich nicht nur erhebliche Energie- und CO2-Einsparungen in den Betrieben realisieren, sondern auch Produktionsprozesse optimieren. Dabei werden nicht nur investive Maßnahmen in den Blick genommen, sondern auch organisatorische Verbesserungsmöglichkeiten untersucht. Fachlich wird das Projekt von der AGIMUS GmbH begleitet.

Angepasst an die veränderte Rechtslage startet ab Sommer ein dritter Durchgang. In einem ersten Schritt sind sechs halbtägigge Workshops zur Qualifizierung von innerbetrieblichen Energieauditoren nach DIN EN 16247-1 geplant. Zudem wird in allen teilnehmenden KMU ein Energieaudit/Energiecheck durchgeführt. Das zweite (optionale) Modul beinhaltet vier halbtägige Workshops für eine Weiterqualifizierung zu Energiemanagern nach DIN EN ISO 50001. Die Laufzeit des Netzwerks beträgt neun bis zwölf Monate. Damit werden sowohl KMU als auch größere Unternehmen passgenau auf die Anforderungen vorbereitet, die sie einhalten müssen, wenn sie auch zukünftig in den Genuss von Steuererleichtungen kommen wollen.

Durchgänge

Bislang haben zwei Durchgänge stattgefunden:

2010/11:
Acht Unternehmen: zählen zusammen 750 Arbeitsplätze und einen Energieverbrauch von 95 GWh/Jahr.

2011/12:
Zehn Unternehmen: zählen zusammen 2.250 Arbeitsplätze und einen Energieverbrauch von 230 GWh/Jahr.

Wenn Sie Interesse an der Thematik oder dem dritten Durchgang haben, informieren Sie sich gerne.

Kontakt:

Dr. Herbert Heinecke
herbert.heinecke(at)allianz-fuer-die-region.de
Tel. 0531 / 1218-147

Karin Oesten
karin.oesten(at)allianz-fuer-die-region.de
Tel. 0531 / 1218-162

Energiemanagement-Club

Der Energiemanagement-Club unserer Region ist eine attraktive Möglichkeit, Ihr Energiemanagement regelmäßig mit frischen Impulsen zu versehen und ihr Wissen technisch und normativ aktuell zu halten. Der Energiemanagement-Club richtet sich an Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung in der Region, die ein gelebtes Energiemanagement-System haben und an einem kontinuierlichen Erfahrungsaustausch interessiert sind.

Jährlich finden zwei halbtägige Workshops statt, die Fachvorträge zu aktuellen Themen des Energiemangements beinhalten. Die Teilnehmer erhalten jährlichen einen Fortbildungsnachweis.
Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 o.ä. ist zur Teilnahme nicht vorausgesetzt.

Wenn Sie Interesse am Energiemangement-Club haben, informieren Sie sich gerne:
Gunnar Heyms
Tel.: 0531 1218 157
E-Mail: gunnar.heyms(at)allianz-fuer-die-region(dot)de

Themen

Mit einem stetig wachsenden Anteil an Automatisierung und einem steigenden Einsatz von EDV gewinnt der Produktionsfaktor Energie branchenübergreifend immer an Bedeutung.

Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über Energiemanagement in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) und bieten Ihnen fachliche Unterstützung bei beispielsweise der Ausbildung von Energiemanagementbeauftragten und dem Aufbau eines Energiemanagementsystems in Ihrem Unternehmen.

Des Weiteren bringen wir Ihnen die Managementsysteme ISO 50001, ISO 14001 und EMAS näher und klären den rechtlichen Rahmen.

Energie in Unternehmen

Weltweit steigt die Nachfrage nach Energie - und mit ihr der Energiepreis. Energien und Ressourcen sind knapp – wir müssen daher optimieren, die fossilen Brennstoffe mit regenerativen Energiequellen kombinieren oder durch sie ersetzen. Wir müssen umdenken, umwandeln, sparen und weiterverwerten. Laut einschlägiger Studien lassen sich in nahezu jedem Betrieb, der sich noch nicht mit dem Thema Energieeffizienz befasst hat, Einsparpotenziale bis zu 30 Prozent finden.

Das Thema Energie ist Herausforderung und Chance zugleich – und die Fragen nach dem richtigen Umgang mit der passenden Technik, nach Kosten und Richtlinien gewinnen gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) immer stärker an Bedeutung. Sowohl das Land Niedersachsen als auch der Bund bieten vielfältige Fördermittel für Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbare Energien.

Unternehmen sind auf den Einsatz von Energie angewiesen. Besonders in der Produktion, aber auch in der Verwaltung, zur Beheizung von Gebäuden und beim Transport ist Energie nötig. Daher spielt das Thema Versorgungssicherheit für Unternehmen eine große Rolle.

Wettbewerbsfähigkeit hängt maßgeblich vom Preis des Produktes ab. Dieser Preis hängt wiederum von den Kosten ab, die für die Herstellung anfallen. Energiekosten sind ein Teil der Produktionskosten und beeinflussen damit die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.

Der effiziente Umgang mit Energie und der Einsatz von erneuerbaren Energien werden im Allgemeinen positiv wahrgenommen. Die Außenwirkung – nicht nur auf Kunden, sondern auch auf die Mitarbeiter und die gesamte Öffentlichkeit – kann durch einen sinnvollen Umgang mit Energie positiv beeinflusst werden.

Auf den folgenden Seiten haben wir zahlreiche Informationen rund um das Thema „Energie in Unternehmen“ für Sie zusammengestellt – insbesondere aus der Sicht von KMU. Eine Vielzahl praxisnaher Beispiele dient dazu, den wirtschaftlichen Nutzen für Ihr Unternehmen anschaulich zu machen.

Energie als Imagefaktor

Durch die derzeitige starke Sensibilisierung der Menschen für Nachhaltigkeit gewinnt der Bereich Energie als Imagefaktor gerade für Unternehmen immer an Bedeutung. Energiesparendes Verhalten, effiziente Technologien und der Einsatz erneuerbarer Energien sind wichtige Marketinginstrumente geworden, um den Ruf eines Unternehmens als umweltfreundlich zu etablieren – und zu festigen.

Das Firmenimage bestimmt maßgeblich über Kundenentscheidungen: Der Absatz von Produkten wird bei positiver Wahrnehmung erleichtert, die Erschließung von neuen Zielgruppen erleichtert. Innerhalb des Unternehmens wirkt sich ein positives Image des Unternehmens auf die Identifikation der Mitarbeiterschaft aus und steigert ihre Motivation und Produktionskraft. Das wiederum hat positiven Einfluss auf die Qualität der Produkte.

Das Thema Energie nimmt in der Gesellschaft fühlbar an Bedeutung zu – für Unternehmen bietet sich daher die Möglichkeit, sich durch einen positiven Umgang damit von anderen Unternehmen abzusetzen. Ein Betrieb, der auf CO2-Neutralität setzt, kann sich im Markt Wettbewerbsvorteile verschaffen und eine ökologische Vorreiterrolle einnehmen.

Energie als Produktionsfaktor

Keine Frage: Energie ist ein entscheidender Produktionsfaktor. Für die Erstellung jedes Produktes wird Energie benötigt – je nach Branche und Art des Produktes in unterschiedlichem Umfang. So spielt der Produktionsfaktor Energie zum Beispiel in einer Bäckerei eine andere Rolle als etwa in einer Unternehmensberatung. Trotzdem steht fest: Mit einem wachsenden Anteil an Automatisierung und einem steigenden Einsatz von EDV gewinnt der Produktionsfaktor Energie branchenübergreifend immer an Bedeutung.

Eine wichtige Frage lautet daher: Was beeinflusst den Produktionsfaktor Energie in Unternehmen? Neben technischen und organisatorischen Aspekten ist hier insbesondere der rechtliche Rahmen zu beachten.

Energie als Umsatzfaktor

Unternehmen können wirtschaftliche Betätigungsfelder ausserhalb ihrer Kernproduktion erschließen. Neben der eigenen Nutzung von Abwärme, kann bei hohen Abwärmetemperaturen auch eine Speicherung oder ein Verkauf geprüft werden. Die Verwertung von Reststoffen als Nebenprodukt oder als Energieträger bietet ggf. ein neues Geschäftsfeld.

Die eigene Produktion von elektrischer Energie und deren Einspeisung und Verkauf ins allgemeine Netz kann eine neue Heizung als Blockheizkraftwerk wirtschaftlich interessant machen. Viele Unternehmen haben von den Möglichkeiten des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) – gesetzlich geregelte Einspeisevergütung – Gebrauch gemacht und produzieren z.B. Solarstrom auf dem Firmengebäude.

Energie als Kostenfaktor

In allen Branchen wird Energie verbraucht – sei es in Produktionsprozessen, zur Bereitstellung von EDV oder zur Raumklimatisierung. Besonders für energieintensive Unternehmen ist dies als Kostenfaktor von großer Bedeutung. Aber auch nicht energieintensive Unternehmen werden ihre Energiekosten zunehmend unter die Lupe nehmen (müssen).

Eine Fülle von Förderprogrammen unterstützen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen. Hierbei sei besonders auf das KfW-Programm Energieberatung Mittelstand hingewiesen, dass Beratungsleistungen unabhängiger Experten bezuschusst, um Einsparpotenziale Ihrer laufenden Betriebskosten aufzudecken.

Die vorhandenen bzw. zur Verfügung stehenden Managementsysteme helfen bei der systematischen Prüfung der Verursacher und helfen durch Kennzahlen Vergleiche mit der eigenen Branche durchzuführen.

Service

Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) werden die Themen Energie, Ressourceneffizienz und eine effiziente Produktion immer wichtiger. Es gibt sowohl regional, als auch überregional eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten und Beratungsangeboten.

Sie finden hier eine Auflistung der aktuellen Beratungsstellen und eine Auswahl der Fördermöglichkeiten bei Ihnen vor Ort. Auch überregionale Förderprogramme für KMUs finden Sie im Servicebereich unter „Förderprogramme KMU“ aufgeführt.

Diese Angebote werden von uns durch zusätzliche Veranstaltungen erweitert. Wir veranstalten Erfahrungswerkstätten zu den verschiedensten effizienzsteigernden und energieoptimierenden Themen.

Einen Eindruck von ihrem CO2 Verbrauch erlangen Sie mit dem CO2 Rechner. Dieser bietet Ihnen die Möglichkeit Ihren persönlichen CO2-Jahresverbrauch zu ermitteln.

Berechnen Sie Ihre persönliche CO2-Bilanz

Wie viel CO2 verursache ich pro Jahr? Antwort gibt der CO2-Rechner. Als persönliche Ökobilanz gibt er Auskunft darüber, wie viel CO2 jeder Mensch pro Jahr verursacht.

Bezogen auf die Bereiche Wohnen, Mobilität, Ernährung sowie privater und öffentlicher Konsum verbraucht in Deutschland jede Person durchschnittlich knapp elf Tonnen CO2 pro Jahr. Das Problem: verträglich wäre ein Wert von zweieinhalb Tonnen.

Der CO2-Rechner hilft dabei, die eigene CO2-Bilanz zu berechnen und Einsparpotenziale zu erkennen.

Regionale Förderprogramme

Besondere Förderprogramme in der Region

In unserer Region gibt es in einzelnen Kommunen besondere Förderprogramme. Hierzu haben wir eine Recherche durchgeführt. Unsere Ergebnisse finden Sie auf den folgenden Unterseiten.

Lesen Sie über die jeweiligen Förderprogramme. Anregungen und Hinweise nehmen wir jederzeit gerne auf.

Stadt Braunschweig

Stadt Wolfsburg

Stadt Peine

Stadt Schöningen

Gemeinde Cremlingen

Dr. Ralf Utermöhlen
Am Alten Bahnhof 6 | 38122 Braunschweig | Qualifikationen: Diplomchemiker, zugelassener UmweltgutachterSchwerpunkte: Allgemeiner Umweltschutz, Ressourcen- und Energie-Effizienz in Industrie und Gewerbe, Umweltaudits, Energiecontracting, UmweltcontractingBevorzugte Branchen: keine
Christian Meyer
Am Alten Bahnhof 6 | 38122 Braunschweig | Qualifikationen: Energieeffizienzberater IndustrieSchwerpunkte:Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001, Effizienzbetrachtungen Bevorzugte Branchen:Alle Branchen
Thomas Kaiser
Am Alten Bahnhof 6 | 38122 Braunschweig | Qualifikationen: Energieeffizienz-Berater für KMU, Energiemanagementbeauftragter im Sinne der DIN EN ISO 50001/Energieauditor, Umweltmanagementbeauftragter/Umweltauditor, Sachverständiger nach VAwS, BImSch-Beauftragter, Betriebsbeauftragter für
Olaf Brokate
Ährenweg 14 | 31228 Peine | Qualifikationen: Dipl.-Ing. (FH), Energiemanager ISO 50001, DENA Effizienzhaus-Experte, KfW Energieberatung Mittelstand (Projektauszeichnung Energy-Masters-Award 2011 für Energieeffizienz im Mittelstand)Schwerpunkte: ganzheitliche Energieanalysen
Christoph Beecken
Breite Straße 15 | 38100 Braunschweig | Qualifikationen: Beratender Ingenieur, dena-Energiepass-Aussteller, BAFA-Vor-Ort-Berater, KfW-Energieeinsparberater, zertifizierter Passivhausplaner Schwerpunkte: Energieoptimierung unter Rückgriff auf Architekten- und Bauphysikleistungen aus dem
Aiko Müller-Buchzik
Wilhelm-Bode-Str. 15 | 38106 Braunschweig | Qualifikationen: Dipl.-Ing. Maschinenbau (Energie-/Verfahrenstechnik), zertifizierter Energieeffizienzberater KMU, zertifizierter Energieberater Wohngebäude Schwerpunkte: kaufmännische (Energiebeschaffung und Controlling), technische BeratungBevorzu
Wilhelm Stock
Bültenweg 26a | 38106 Braunschweig | Qualifikationen: Dipl.-Wirtsch.-Ing., Dipl.-Ing. ElektrotechnikSchwerpunkte: Optimierung des Energieeinkaufs, Nutzung von Steuererleichterungen, Steigerungen der EnergieeffizienzBevorzugte Branchen: Produzierendes Gewerbe
Jürgen Riemer
Fischerstraße 13 | 38300 Wolfenbüttel | Qualifikationen: Dipl.-Ing. VersorgungstechnikSchwerpunkte: Technische GebäudeausstattungBevorzugte Branchen: keine
Stephan Rose
Jägerstieg 2a | 38667 Bad Harzburg | Qualifikationen: Dipl.-Ing (FH) Elektrotechnik, Weiterbildung zum Energieeffizienzberater KMU, Weiterbildung „Effiziente Antriebs- und Druckluftsysteme“Schwerpunkte: Antriebs- Kälte- und Druckluftsysteme, Erneuerbare Energien, Beleuchtungssysteme,
David Wienecke
Kleine Breite 74 | 38302 Wolfenbüttel | Qualifikationen: Dipl-Ing. (FH) Umwelttechnik, Gebäudeenergieberater für Wohn- und Nicht-Wohngebäude, Fernstudium Computational Engineering Schwerpunkte: Datenerfassung und Verarbeitung, Simulation und Optimierung Bevorzugte Branchen: Produzierend
Kai Hillebrecht
Kleine Breite 74 | 38302 Wolfenbüttel | Qualifikationen:Dipl. Biologe, beratender Ingenieur und UnternehmensberaterSchwerpunkte: Energieeffizienzberatung und damit verbundene Kosteneinsparungen, Erstellen von Klimaschutzkonzepten, Erstellung von Gebäudeenergieausweisen, Ausbildung von
Andreas Behnsen
Kleine Breite 74 | 38302 Wolfenbüttel | Qualifikationen:Dipl.-Ing., Dipl. Wirt.-Ing., Geschäftsführender Gesellschafter Schwerpunkte: Energieberatungen, Erstellung von Schulungsunterlagen im Energiesektor, Internationale TrainingsBevorzugte Branchen: -

Bundes- und Landesförderprogramme

Wir haben exklusiv für Sie eine Auswahl an Bundes- und Landesförderprogrammen zu einer Fördermittelbroschüre zusammengefasst. Diese können Sie im Download-Bereich (auf dieser Seite links unten) als PDF herunterladen. Auf Anfrage senden wir Ihnen auch gern eine Fördermittelbroschüre als Druckerzeugnis auf postalischem Weg zu.

Des Weiteren können Sie durch eine interaktive Suche passende Fördermittel für Ihr Unternehmen finden. Passen Sie die Suchkriterien gezielt an, um schnell eine Auswahl an geeigneten Förderprogrammen für Ihr Unternehmen zu ermitteln.

Bestimmte Förderprogramme benötigen einen regionalen Ansprechpartner, um diese beantragen zu können. Unter dem Punkt „Regionalpartner“ haben wir diese regionalen Ansprechpartner für Sie zusammengefasst.

Regionales Energie- und Klimaschutzkonzept für den Großraum Braunschweig

Für die Region Braunschweig gibt es seit 2012 ein regionales Energie- und Klimaschutzkonzept, kurz: REnKCO2.

In Auftrag gegeben wurde die aufwändige Studie (Beginn: 2010) vom Zweckverband Großraum Braunschweig – ihre Ergebnisse wurden am 25. Juni 2012 vor über 200 Teilnehmern bei der Abschlusspräsentation in der Stadthalle Braunschweig erläutert.

Kernaussage und Fazit von REnKCO2: Eine Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 ist machbar – die Region Braunschweig hat eindeutig das Potenzial dazu. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, erklärt das Konzept, indem es die aktuelle Situation der Energiegewinnung und des Energieverbrauches in der Region Braunschweig analysiert und aufzeigt, welche Handlungsmöglichkeiten hier bestehen. Gemeinsam mit zahlreichen Akteuren aus Wissenschaft und Forschung sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern der Region wurde das Konzept erarbeitet.

Laut REnKCO2 werden, ausgegangen vom Jahr 2010, im Verbandsgebiet jährlich rund 31.300 GWh Endenergie in allen Verbrauchssektoren verbraucht – ohne die Großindustrie (VW, Peiner Träger GmbH, Salzgitter AG). Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Verbrauch je nach Szenario um 60 Prozent (Szenario 1) bzw. um 30 Prozent (Szenario 2) reduziert werden. Der verbleibende Bedarf wäre dann ausschließlich über erneuerbare Energien zu decken. Dies, so urteilen die REnKCO2-Gutachter, ist zu schaffen – allerdings nur mit enormen Anstrengungen aller Akteure. Nachzulesen sind die Szenarien auf den Seiten des ZGB und der bislang veröffentlichten Kurzfassung der Ergebnisse des REnKCO2.

Bereits konkret in der Umsetzung ist die Weiterentwicklung der Windenergienutzung. Hier wird das Regionale Raumordnungsprogramm (2008) fortgeschrieben – dies bedeutet die verbindliche Festsetzung der Vorranggebiete für die Erweiterung bestehender und die Errichtung neuer Windparks. Außerdem wird an der Erstellung eines Solarpotenzialkatasters gearbeitet. Hierbei sollen geeignete Dachflächen in der Region ermittelt und systematisch erfasst werden, um bisher ungenutzte Potenziale zu erschließen – seine Inbetriebnahme ist bereits für Anfang 2013 geplant.

Kontakt

Allianz für die Region GmbH
Frankfurter Straße 284
38122 Braunschweig

Karin Oesten
Projektleiterin Energie, Umwelt und Ressourcen
karin.oesten(at)allianz-fuer-die-region(dot)de
Telefon: 0531 1218-162

Allianz für die Region GmbH - Handlungsfeld Energie, Umwelt und Ressourcen

Eine zentrale Herausforderung deutscher Landkreise, Städte und Gemeinden für die Zukunft ist eine ausgeglichenen Balance zwischen einem innovativen Wirtschafts- und attraktiven Lebensstandort. Genau dieses Ziel verfolgt die Allianz für die Region GmbH für unsere Region . Sie soll bis 2020 Referenzregion für Arbeits- und Lebensqualität sein.

Unsere Handlungsfelder sind klar definiert:
Bildung
Energie, Umwelt und Ressourcen
Gesundheit
Freizeit
Wirtschaftsförderung und Ansiedlung
Automobilwirtschaft, -forschung und Verkehr

Die Allianz für die Region GmbH bündelt Kräfte aus Politik und Verwaltung sowie Wirtschaft und Wissenschaft und schafft so wichtige Voraussetzungen für eine starke Region. In zahlreichen, richtungsweisenden Initiativen ebnet sie den Weg, um Leben, Arbeit und Wirtschaft noch attraktiver zu gestalten. Dafür organisiert und realisiert das Unternehmen gemeinsam mit kompetenten Partnern Projekte und Programme, fördert Unternehmensgründungen und Ansiedlungen, beteiligt sich an Forschungsnetzwerken und veranstaltet Seminare, Messen sowie Fachkongresse.

Die Allianz für die Region GmbH ist aus der seit 2009 existierenden, gleichnamigen Gemeinschaftsinitiative der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH und der Wolfsburg AG hervorgegangen. Dazu firmierte die projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH zum 1. Januar 2013 in die Allianz für die Region GmbH um. In die Gesellschaft fließen Know-how und Erfahrung aus langjähriger Arbeit in der Wirtschafts-, Struktur- und Regionalentwicklung ein.

Gesellschafter:
Volkswagen Financial Services AG, Salzgitter AG, Avacon AG, Öffentliche Versicherung Braunschweig, Wolfsburg AG, Arbeitgeberverband Region Braunschweig e.V., IG Metall, sowie die Städte Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg, die Landkreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Wolfenbüttel und der Zweckverband Großraum Braunschweig.